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Knights mit gro?er Fanunterst?tzung nach M?nchen - Heyden zum P4two-Youngster des Monats Dezember gew?hlt

08.01.2009 Es ist eine Rückkehr an die Stätte des größten Triumphs: Vor neun Monaten feierten die Knights in der bayerischen Landeshauptstadt in einem begeisternden Saisonfinale den Aufstieg in die Pro A – am kommenden Samstag wartet mit dem FC Bayern München wiederum ein attraktiver und gefährlicher Gegner auf die Schwaben. Die Begegnung um 19:30 Uhr in der Sporthalle an der Säbener Straße soll die tolle Vorrunde der Knights krönen.

Es ist eine Rückkehr an die Stätte des größten Triumphs: Vor neun Monaten feierten die Knights in der bayerischen Landeshauptstadt in einem begeisternden Saisonfinale den Aufstieg in die Pro A – am kommenden Samstag wartet mit dem FC Bayern München wiederum ein attraktiver und gefährlicher Gegner auf die Schwaben. Die Begegnung um 19:30 Uhr in der Sporthalle an der Säbener Straße soll die tolle Vorrunde der Knights krönen.

Die Basketballbegeisterung in Kirchheim hält unvermindert an: zwei Busse mit knapp 100 Fans werden sich am Samstagnachmittag auf den Weg nach München machen, unterstützt von zahlreichen weiteren Knights-Anhängern, die den Trip nach München mit einem Einkaufsbummel verbinden. Auf lautstarke Unterstützung wird sich die Ignjatovic-Truppe daher verlassen können. Beste Voraussetzungen also, um in der Fremde auf Punktejagd zu gehen. Es ist allerdings nicht zu erwarten, dass die Mannschaft des Münchner Traditionsvereins es seinen Gästen allzu leicht machen wird: das Team von Georg Kämpf ist gespickt mit hochkarätigen Spielern. Ähnlich wie die Knights legten die Bayern nach eher mäßigem Start eine Erfolgsserie mit sechs gewonnenen Spielen aus den letzten neun Begegnungen hin und stehen nun mit ausgeglichenem Punktekonto nur zwei Punkte hinter den Schwaben auf Rang 9. Beim Jahresauftakt in der vergangenen Woche wurden sie nach langer Führung erst in den letzten Minuten durch die Gastgeber aus Chemnitz abgefangen und unterlagen mit 77:75.

Der FCB ist eine sehr von den Außenspielern geprägte Mannschaft, die gerne durch Würfe und Penetration zum Korb den Abschluss sucht. Durch die Verletzungsserie auf den großen Positionen verstärkt sich diese Spielweise noch: mit Stuart Robbins und Michael Buse musste Bayern-Coach Georg Kämpf beim letzten Spiel gleich auf zwei Center verzichten. Der Einsatz beider Spieler ist derzeit noch ungewiss, ebenso, ob sich der FCB noch kurzfristig auf dem Spielermarkt verstärken wird. Auf den Außenpositionen sind die Bayern dagegen brandgefährlich: mit Kelvin Parker und Cedric Brooks stehen ihnen gleich zwei Top-Point-Guards zur Verfügung, die im Schnitt 17,6 bzw. 15,9 Punkte pro Spiel erzielen. Die Stärke der Münchner wird noch unterstrichten durch die Leistungen von Jamar Howard und Tim Morris mit 14,7 und 13,4 Punkte pro Match. Jeder dieser vier Amerikaner ist in der Lage ein Spiel alleine zu dominieren.

Keine einfache Aufgabe also für die Ritter, bei denen es daher am Samstag vor allem darauf ankommen wird, den freien Wurf der gefährlichen Guards zu unterbinden und sich die Lufthoheit unter dem Korb zu sichern. Mit der Abwehrleistung aus dem Bayreuth-Spiel im Hinterkopf werden die Kirchheimer mit der Gewissheit, jeden Gegner in Schach halten zu können, ins Spiel gehen. Diese intensive Defense wird auch notwendig sein, um die Wurfsicherheit der Münchner Spieler nachhaltig zu stören. „Mit der Leistung meiner Mannschaft in der Abwehr war ich schon sehr zufrieden“, lobte in dieser Woche Coach Ignjatovic seine Spieler, fordert aber, dass „sich die Wurfquote noch deutlich im Vergleich zum letzten Samstag verbessert“. Ignjatovic, immer noch leicht verärgert über den „verschossenen 11-Meter“ in den letzten Spielsekunden des Bayreuth-Spiels, ist jedoch froh, dass er derzeit keine Verletzten beklagen muss und auf ein motiviertes und fittes Team zurückgreifen kann. „Wer solche Fans hat wie wir, der muss einfach alles geben. Es ist einfach sensationell wie groß die Begeisterung hier in Kirchheim ist“, zeigt sich Ignjatovic angesichts der angekündigten Fanbusse beeindruckt.
Ein Kirchheimer Spieler wird besonders beflügelt ins Spiel gegen: Phillipp Heyden, 20-jähriger Kooperationsspieler, wurde von der Liga zum P4two-Youngster des vergangenen Monats ausgezeichnet. Nach Ziyed Chennoufi und Adam Bauman werden die Knights nun schon zum dritten Mal in Folge berücksichtigt. Besonders der Zug zum Korb und die Art und Weise, wie sich Phillipp gegen seine Gegner durchzusetzen vermag hat die Redaktion der Jungen Liga überzeugt.

Auf die Zuschauer wartet ab 19:30 Uhr in der Halle an der Säbener Straße 49 neben dem sportlichen Highlight noch eine weitere Attraktion: Samba-Tänzerinnen aus der Dinnershow „Do Brazil“ des Ex-Fußballprofis Giovane Elber werden die Stimmung auf den Rängen zusätzlich einheizen. Elber, der erstmals ein Basketballspiel des FCB besuchen wird, spielte in der Vergangenheit ja nicht nur bei den Bayern, vielmehr war er Mitte der Neunziger Jahre gemeinsam mit Fredi Bobic und Kassimir Balakov Bestandteil des „magischen Dreiecks“ beim VfB Stuttgart. Ob sein Herz am Samstag wohl auch noch für die Schwaben schlägt?