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Kommen die n?chsten Basketball-Europameister aus der ProA?

04.05.2009 Die 2. Bundesliga baut in Zukunft noch mehr auf deutsche Spieler! Ab der kommenden Saison 2009/2010 müssen in der ProA jederzeit zwei, in der ProB drei deutsche Spieler auf dem Spielfeld im Einsatz sein. Dies ist das Ergebnis einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der AG 2. Basketball-Bundesliga in Berlin, an der auch Bundestrainer Dirk Bauermann und Steven Clauss, Sportdirektor des Deutschen Basketball Bundes, teilnahmen.

Die 2. Bundesliga baut in Zukunft noch mehr auf deutsche Spieler! Ab der kommenden Saison 2009/2010 müssen in der ProA jederzeit zwei, in der ProB drei deutsche Spieler auf dem Spielfeld im Einsatz sein. Dies ist das Ergebnis einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der AG 2. Basketball-Bundesliga in Berlin, an der auch Bundestrainer Dirk Bauermann und Steven Clauss, Sportdirektor des Deutschen Basketball Bundes, teilnahmen.

Die Entscheidung war deutlich: 23 der 30 vertretenen Bundesligisten votierten bei nur drei Gegenstimmen für eine konsequente Weiterentwicklung des im letzten Sommer eingeschlagenen Weges, deutsche Spieler verpflichtend einsetzen zu müssen.

Bauermann begrüßt Liga-Beschluss: „2. Bundesliga übernimmt Verantwortung“

Angetan von dem Verlauf und Ergebnis der Sitzung zeigte sich Bundestrainer Dirk Bauermann: „Die 2. Bundesliga nimmt als Ausbildungsebene eine zentrale Rolle im Gesamtkonstrukt des deutschen Basketballs ein. Mit dieser Entscheidung zeigen die Zweitliga-Verantwortlichen, dass sie sich ihrer Verantwortung bewusst sind. Ich begrüße den Beschluss ausdrücklich.“

In seinem Plädoyer für den Antrag des AG-Vorstandes betonte Bauermann, wie wichtig es sei, dass sich den deutschen Nachwuchsspielern in den Bundesligen eine wirkliche Perspektive biete: „Das, was in der 1. und 2. Bundesliga geschieht, hat erhebliche Auswirkungen auf das, was darunter passiert. Es muss verhindert werden, dass Profibasketball in Deutschland als Veranstaltung wahrgenommen wird, in der fast ausschließlich Amerikaner dominieren.“

In die gleiche Kerbe schlägt Martin Hornberger, Vorstandsvorsitzender der AG 2. Bundesliga, der den Beschluss als enorm wichtigen Gegenpol zur aktuellen Politik der 1. Bundesliga (BBL) sieht: „Aus unserer Sicht geht es nicht nur darum, deutschen Spielern mehr Einsatzzeiten zu gewähren, sondern auch um den Beweis, dass es sich lohnt umzudenken und den Mut zu haben, nicht alleine auf eine amerikanische Spielweise zu setzen. Wenn die BBL das nicht einsieht, habe ich nichts dagegen einzuwenden, wenn demnächst unsere Nationalmannschaft mit deutschen ProA-Spielern Europameister wird und andere internationale Erfolge feiert.“

In der 1. Bundesliga müssen ab der nächsten Saison lediglich vier von 12 Spielern auf dem Spielberichtsbogen die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Eine Verpflichtung, deutsche Spieler auch einsetzen zu müssen, wird bislang abgelehnt.

Pressemitteilung der AG 2. Basketball Bundeliga