slogan
LigaLogo

Von Thüringen ins Schwabenland: Ryan De Michael komplettiert den Knights-Kader

09.09.2009 Ryan de Michael wird ein Ritter – der 32-Jährige wechselt vom Pro-A Ligisten Jena unter die Teck. De Michael, der bereits seit vergangenen Donnerstag mit der Mannschaft trainiert, hat Coach und Management mit seiner engagierten Leistung bei den letzten Vorbereitungsspielen überzeugt und einen Einjahrsvertrag unterschrieben. Bei der 72:76-Niederlage gegen die Walter Tigers Tübingen sorgten De Michael und Co. bei den über 400 Fans überwiegend für zufriedene und zuversichtliche Mienen.

Ryan de Michael wird ein Ritter – der 32-Jährige wechselt vom Pro-A Ligisten Jena unter die Teck. De Michael, der bereits seit vergangenen Donnerstag mit der Mannschaft trainiert, hat Coach und Management mit seiner engagierten Leistung bei den letzten Vorbereitungsspielen überzeugt und einen Einjahrsvertrag unterschrieben. Bei der 72:76-Niederlage gegen die Walter Tigers Tübingen sorgten De Michael und Co. bei den über 400 Fans überwiegend für zufriedene und zuversichtliche Mienen.

„Ich mag Spieler mit Ecken und Kanten“, kommentiert Ignjatovic die neueste Verpflichtung der Kirchheimer Basketballer und freut sich, dass es im zweiten Anlauf doch noch mit der Verpflichtung des 2,04m-großen bärtigen Hünen geklappt hat. Bereits im Vorjahr waren die Knights-Funktionäre an einer Verpflichtung von Ryan interessiert, der sich dann aber kurzfristig für Ligakonkurrenten Jena entschieden hat. Dort überzeugte er in der vergangenen Saison mit durchschnittlich 11,2 Punkten und 6,8 Rebounds pro Spiel. De Michael und die Thüringer trennten sich in der vergangenen Woche jedoch überraschend im gegenseitigen Einverständnis, nachdem der Power Forward schon als neuer Mannschaftskapitän präsentiert wurde. Offensichtlich fanden De Michael und Science Coach Tino Stumpf keine einvernehmliche Arbeitsbasis, so dass man beschloss, getrennte Wege zu gehen.

Für Ignjatovic nimmt die Neuverpflichtung den Druck von der angespannten Personalsituation unter dem Korb. Während Phillipp Heyden nach wie vor ausschließlich sein Rehaprogramm absolviert, fühlen sich Lischka und Menck eigentlich auf der Position des Flügelspielers wohler. Ryan De Michael wird nun ab sofort auf Reboundjagd gehen. „In der Vergangenheit wurde Ryan eher als Power Forward eingesetzt, in den letzten Spieler hat er aber auch gezeigt, dass er sich gegen die Center-Spieler auf deren Position durchsetzen kann“, sieht Ignjatovic die Rolle seines neuen Spielers. Ignjatovic verspricht den Fans schon jetzt ein hungriges und aggressives Team, das in der kommenden Saison mit schnellem und attraktivem Spiel überzeugen soll. Der für seine Größe sehr schnelle und bewegliche De Michael passt ideal in dieses Konzept.

In seiner zukünftige Rolle wusste Ryan auch im Trainingsspiel gegen die Walter Tigers aus Tübinger zu überzeugen: mit nur 4 Punkten unterlag die Ignjatovic-Truppe vor heimischen Publikum (72:76). Über weite Strecken des Spiels konnten die Ritter gut mit dem Bundesligisten mithalten und gestalteten das Spiel offen und attraktiv. Scott Freymond scheint sich von Tag zu Tag besser zu akklimatisieren und überzeugte mit 12 Punkten und intelligenten Zuspielen. Zur Halbzeit konnte man den Tübingern sogar eine Führung abtrotzen (36:35), ehe das Team von Trainer Igor Perovic im dritten Viertel durch eine effektive Abwehrleistung nur 12 Punkte der Gastgeber zuließ. Auf Seiten der Gäste überzeugte in dieser Phase vor allem der ehemalige Albatros Michael Jenkins. Ein wenig enttäuschend verlief der erste Auftritt von Ziyed Chennoufi im Knights-Trikot. Dem Ludwigsburger Kooperationsspieler war deutlich anzumerken, dass er noch keinen spielerischen Bezug zum Team gefunden hat. Zudem plagte ihn eine schmerzhafte Entzündung im Sprunggelenk, so dass er vom Trainer in der zweiten Halbzeit geschont wurde. Beim Stand von 48:63 zu Beginn des letzten Spielabschnitts wechselte Ignjatovic dann auf eine äußerst effektive Zonendeckung, die den Grundstein dafür legte, dass Gordon Scott und Radi Tomasevic mit ihren Punkten das Spiel nochmals spannend machen konnten. Youngster Tim Koch war es vorbehalten, die letzten vier Punkte des Spiels zum 72:76-Endstand zu verwandeln.

„Wir haben in diesem Jahr wieder eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern“, resümierte der Knights-Coach, der mit Chris Gilliam in dieser Woche einen weiteren Spieler testen kann. Gilliam empfahl sich am Dienstagabend mit 16 Punkten und einer engagierten Leistung. Er wird das Team auch beim Turnier in Schwenningen am Wochenende begleiten.

VfL Kirchheim Knights:
Michalczyk 2, Larsson n.e., Scott 15, Freymond 12, De Michael 6, Sörensen 16, Chennoufi 2, Menck 2, Reichmuth n.e., Lischka 3, Tomasevic 10, Koch 4