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Erfolgsserie der Knights endet in Freiburg

21.02.2010 Nach zuletzt fünf Siegen in Serie mussten die Kirchheim Knights am Samstagabend eine 58:64 (25:40) Niederlage beim USC Freiburg einstecken. Die Mannschaft von Headcoach Frenkie Ignjatovic fand im Breisgau nie wirklich zu ihrem Rhythmus in der Offensive und musste nach einer schwachen ersten Halbzeit ständig einem Rückstand hinterherlaufen. Zudem verloren die Ritter auch noch Ryan De Michael, der sich bei einem Sturz in die Werbebanden eine Schnittwunde am Ellenbogen zugezogen hatte.

Nach zuletzt fünf Siegen in Serie mussten die Kirchheim Knights am Samstagabend eine 58:64 (25:40) Niederlage beim USC Freiburg einstecken. Die Mannschaft von Headcoach Frenkie Ignjatovic fand im Breisgau nie wirklich zu ihrem Rhythmus in der Offensive und musste nach einer schwachen ersten Halbzeit ständig einem Rückstand hinterherlaufen. Zudem verloren die Ritter auch noch Ryan De Michael, der sich bei einem Sturz in die Werbebanden eine Schnittwunde am Ellenbogen zugezogen hatte.

Nachdem bereits klar war, dass Ziyed Chennoufi aufgrund der Spielüberschneidung mit dem Kooperationspartner aus Ludwigsburg am Samstag nicht zum Aufgebot der Knights gehören würde, erreichte die Kirchheimer am Donnerstag eine echte Hiobsbotschaft. Der Doppellizenzspieler hatte sich im Training beim Bundesligisten einen Bandscheibenvorfall zugezogen und wird voraussichtlich für den Rest der Saison ausfallen. Somit gesellt sich Chennoufi zum ebenfalls verletzten Tim Koch, der aufgrund von Komplikationen im Heilungsprozess seiner Sprunggelenksverletzung weiter außer Gefecht gesetzt ist. Da auch Phillipp Heyden nicht zur Verfügung stand, reisten die Ritter am Samstag ersatzgeschwächt zum Baden-Württembergischen Derby nach Freiburg.

In einer von beiden Seiten nervös geführten Anfangsphase dauerte es dann fast drei Minuten bis Andrew Hunter die ersten Punkte der Partie erzielte, ehe die Gastgeber schnell auf 6:0 erhöhen konnten. Die Knights hingegen blieben gegen die Zonenverteidigung der Freiburger zunächst ohne Treffer aus dem Feld und machten sich zudem mit Ballverlusten selbst das Leben schwer. Cedric Brooks war es schließlich überlassen den Bann nach fünf Minuten zu brechen um von der Dreierlinie für das erste Erfolgserlebnis zu sorgen. Kirchheim suchte jedoch auch anschließend vergebens nach ihrem Rhythmus im Angriff, sodass die Hausherren mit einer 18:7 Führung aus dem ersten Viertel gingen.

Zu Beginn der zweiten zehn Minuten erhöhte der starke Hunter auf 25:11, ehe der Abstand die meiste Zeit konstant zehn Punkte betrug. Tomasevic & Co. fanden einfach kein Rezept gegen die Defense der Breisgauer, während die Knights selbst in der Verteidigung zu viele Fehler begingen. So waren es erneut Hunter sowie Christopher Roquette und Yannick Evans, die Freiburg kurz vor der Halbzeit weiter enteilen ließen und den Vorsprung bis zur Pause auf 40:25 vergrößerten.

Im zweiten Durchgang war zunächst keine Besserung in Sicht. Ballverluste ließen keinerlei Rhythmus aufkommen, während die Hausherren ihre Chancen zu nutzen wussten und sich durch Punkte von Marin Petric auf 46:28 absetzten. Dann ging jedoch ein Ruck durch die Mannschaft und die Ritter kamen über Kampf und Leidenschaft zurück ins Spiel. Ein Dreier von Radi Tomasevic war der Beginn zu einem 11-0 Run der Gäste, der durch Punkte von Chris Gilliam und Nils Menck zum 46:39 komplettiert wurde. Allerdings verlor Kirchheim in dieser Phase Ryan De Michael, nachdem der Centerspieler sich bei einem Sturz in die Werbebanden eine Schnittwunde am Ellenbogen zugezogen hatte. Der US-Amerikaner wurde umgehend ins Krankenhaus eingeliefert und wurde mit mehreren Stichen genäht. Ein Rückschlag für die Knights, der von den Hausherren dazu genutzt wurde um sich bis zum Ende des dritten Viertels wieder etwas Luft zu verschaffen (51:39).

Den Schlussabschnitt eröffneten Brooks und Gilliam anschließend mit fünf Zählern in Serie, ehe Anish Sharda und Yannick Evans die Ritter auf Abstand hielten. Doch Kirchheim gab nicht auf und kam nochmals zurück. Erneut Brooks sowie Gordon Scott brachten ihr Team 90 Sekunden vor dem Ende bis auf 58:52 heran, ehe Scott mit zwei erfolgreichen Dreiern nachlegte um auf drei Zähler zu verkürzen. Den Gästen lief jedoch die Zeit davon und so sorgte Marin Petric bei noch 15 Sekunden verbleibender Spielzeit mit zwei Treffern von der Freiwurflinie für die Vorentscheidung, ehe Yannick Evans den 64:58 Endstand herstellte.

„Einmal muss jede Serie zu Ende gehen“, resümierte Headcoach Frenkie Ignjatovic nach dem Spiel trocken. „Ich bin natürlich nicht zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft. Gerade in der ersten Halbzeit haben wir zu viele Fehler gemacht. Einstellung und Kampfgeist haben allerdings gestimmt, sodass wir sicherlich erhobenen Hauptes aus der Halle gehen können. Es war heute einfach der Wurm drin, das müssen wir jetzt abhaken.“ Ignjatovic lobte außerdem die gute Verteidigungsleistung in der zweiten Halbzeit, während die schwache Ausbeute von der Dreierlinie (5/23) sowie die vielen Ballverluste (22) als Hauptgründe für die Niederlage ausgemacht wurden.

Die Viertel im Überblick: 7:18 18:22 16:11 17:13

Statistik

Kirchheim: Gilliam (19), Scott (11, 5 Rebounds), Brooks (7, 8 Rebounds), Tomasevic (7), Lischka (6), De Michael (4, 4 Blocks), Menck (4, 5 Rebounds), Michalczyk (0), Larsson (n.e.)

Freiburg: Petric (17), Hunter (15, 6 Rebounds), Roquette (11), Evans (9), Zazai (4, 4 Assists), Sharda (3), Grübler (3), Robinson (2, 6 Rebounds), Bosse (n.e.), Tessmann (n.e.), Becker (n.e.)