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Kirchheim Knights: Sieg in Chemnitz!

02.10.2010 Es ist vollbracht! Im vierten Anlauf gab es für die Kirchheim Knights am Samstag zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte einen Sieg in Chemnitz zu bejubeln. Die Mannschaft von Headcoach Frenkie Ignjatovic besiegte die 99ers mit 89:79 (40:33) und lag dabei fast die gesamte Spielzeit über in Führung. Angeführt wurde das ausgeglichene Ritter-Team, bei dem gleich fünf Spieler zweistellig punkteten, von Kapitän Radi Tomasevic, der mit einer 90%igen Trefferquote und 21 Zählern zum Topscorer und am Ende auch zum Matchwinner avancierte.

Es ist vollbracht! Im vierten Anlauf gab es für die Kirchheim Knights am Samstag zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte einen Sieg in Chemnitz zu bejubeln. Die Mannschaft von Headcoach Frenkie Ignjatovic besiegte die 99ers mit 89:79 (40:33) und lag dabei fast die gesamte Spielzeit über in Führung. Angeführt wurde das ausgeglichene Ritter-Team, bei dem gleich fünf Spieler zweistellig punkteten, von Kapitän Radi Tomasevic, der mit einer 90%igen Trefferquote und 21 Zählern zum Topscorer und am Ende auch zum Matchwinner avancierte.

Nachdem man in der vergangenen Saison erst kurz vor Spielbeginn in der Richard-Hartmann-Halle angekommen war, liefen die Knights am Samstag pünktlich in Chemnitz ein um sich zusammen mit den rund zwanzig mitgereisten Fans vor Ort auf das Duell mit den 99ers vorzubereiten. Der Unterschied zum Vorjahr wurde dann auch gleich in der Anfangsphase deutlich, waren die Ritter dieses Mal doch von der ersten Minute an hellwach um beim 11:9 durch Cedric Brooks Mitte des ersten Viertels erstmals in Führung zu gehen. Nach seiner überragenden Leistung gegen Rhöndorf vergangenes Wochenende war der amerikanische Aufbauspieler auch in Chemnitz gut aufgelegt und so sorgte Brooks zusammen mit Nils Menck und Radi Tomasevic für einen 10-0 Zwischenspurt, der Kirchheim bis zum Ende der ersten zehn Minuten auf 25:17 enteilen ließ.

Die Bankspieler Sebastian Adeberg und Benjamin Lischka sowie Routinier Gordon Scott machten im zweiten Viertel da weiter, wo ihre Teamkollegen aufgehört hatten und erhöhten den Vorsprung der Gäste mit einem weiteren 7-0 Run auf 32:20, ehe etwas Sand ins Getriebe kam und die Chemnitzer, angeführt von sechs Punkten durch den Ex-Ludwigsburger Achmadschah Zazai, bis zur Halbzeit auf 40:33 verkürzen konnten. Für Neuzugang James St. Robert lief es in dieser Phase besonders unglücklich. Der Kirchheimer Center kassierte innerhalb weniger Minuten drei Fouls und musste von Ignjatovic daher frühzeitig vom Feld genommen werden.

Nach der Pause sahen die knapp 1800 Zuschauer in der Richard-Hartmann-Halle einen offenen Schlagabtausch der beiden Teams. Während auf Seiten der 99ers Amerikaner Terren Harbut an seine gute Leistung aus dem ersten Durchgang, als er bereits 15 seiner insgesamt 32 Punkte erzielt hatte, anknüpfen und seine Mannschaft zwischenzeitlich auf drei Zähler heranbringen konnte, hielten die Kirchheimer als Kollektiv dagegen um ihre Führung bis zum Ende des dritten Viertels zu behaupten (59:53).

Mit einem erfolgreichen Dreier eröffnete Jorge Schmidt anschließend den Schlussabschnitt und zu allem Überfluss kassierte Cedric Brooks sein viertes persönliches Foul, sodass sich doch wieder eine spannende Schlussphase ankündigte. Kapitän Tomasevic hatte allerdings andere Pläne und nahm das Heft nun in die Hand. Nach einem wichtigen Treffer von der Dreierlinie durch Gordon Scott erzielte der Linkshänder zehn der nächsten sechszehn Knights-Punkte um damit für einen vorentscheidenden Zwischenspurt (16-4) der Ritter zu sorgen. Tomasevic & Co. lagen drei Minuten vor dem Ende schließlich mit 77:62 in Front und auf der Tribüne begannen bereits die Feierlichkeiten der mitgereisten Kirchheimer Fans. Zwar kamen die 99ers in der Schlussphase noch einmal auf sechs Punkte heran, letztlich ließ sich die Ignjatovic-Truppe ihren verdienten Sieg jedoch nicht mehr nehmen und feierte am Ende einen 89:79 Auswärtserfolg.

Es war der erste Sieg in Chemnitz überhaupt. Nach drei Niederlagen in den vergangenen Jahren ist es den Rittern in diesem Jahr endlich gelungen die Punkte aus der Richard-Hermann-Halle zu entführen um damit erneut mit zwei Erfolgserlebnissen in die Saison zu starten. „Endlich hat es auch in Chemnitz geklappt“, zeigte sich Headcoach Frenkie Ignjatovic glücklich über den Sieg bei den 99ers „Wir haben heute von Anfang an sehr konzentriert gespielt und genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir konnten unsere Stärken ausspielen, haben exzellent gereboundet, das Tempo kontrolliert und eigentlich immer die passende Antwort parat gehabt, deshalb bin ich sehr zufrieden mit meiner Mannschaft.“ Den Hauptgrund für das Erfolgserlebnis in Chemnitz machte der Kirchheimer Trainer jedoch in der starken Verteidigungsleistung seiner Mannschaft aus: „Bis auf Harbut konnten wir alle wichtigen Leistungsträger unter Normalform halten, das war unser Ziel.“

Bei aller Freude darüber, das schwere Auswärtsspiel in Chemnitz in diesem Jahr erfolgreich bestritten zu haben, richtet Ignjatovic den Blick aber bereits wieder nach vorne, steht am kommenden Wochenende bereits das Topspiel gegen Würzburg auf dem Programm. Die ambitionierten Unterfranken sind ebenfalls mit zwei Siegen in die neue Saison gestartet und zählen in diesem Jahr ganz klar zu den Aufstiegsfavoriten in der Pro A. Spielbeginn ist wie gewohnt am Samstag um 19.30 Uhr in der Sporthalle Stadtmitte.

Die Viertel im Überblick: 25:17 15:16 19:20 30:26

Statistik

Kirchheim: Tomasevic (21), Brooks (17, 5 Assists), Scott (17, 4 Assists), Menck (12), Lischka (11, 6 Rebounds), De Michael (6), Adeberg (3), Koch (2), Michalczyk (0), St. Robert (0)

Gegner: Harbut (32, 6 Rebounds), Zazai (13, 4 Assists), Johnson (11, 4 Assists, 3 Steals), Shaw (8, 7 Rebounds), Lipke (6), Schmidt (4), Stachula (3), Lawson (2), Rosenthal (0), Daghofer (0), Nagler (n.e.)