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Knights zu Hause auch in 2012 eine Macht

22.01.2012 Ein herausragendes Duo Smith und Uskoski bildeten den Grundstein zu einem hart umkämpften 92:85-Sieg der VfL Kirchheim Knights gegen den starken Aufsteiger aus Nürnberg. Nicht nur das Double-Double (25 Punkte, 10 Rebounds) sondern auch die wieder gewonnene Freiwurfstärke Uskoskis (9 von 10) ließen die Fans in der Sporthalle Stadtmitte feiern. Aufgrund der gleichzeitigen Niederlage der Merlins rangieren die Kirchheimer nun wieder auf Tabellenplatz zwei.

Ein herausragendes Duo Smith und Uskoski bildeten den Grundstein zu einem hart umkämpften 92:85-Sieg der VfL Kirchheim Knights gegen den starken Aufsteiger aus Nürnberg. Nicht nur das Double-Double (25 Punkte, 10 Rebounds) sondern auch die wieder gewonnene Freiwurfstärke Uskoskis (9 von 10) ließen die Fans in der Sporthalle Stadtmitte feiern. Aufgrund der gleichzeitigen Niederlage der Merlins rangieren die Kirchheimer nun wieder auf Tabellenplatz zwei.

Die Mienen von Coach Frenkie Ignjatovic und Neu-Ritter Brandon Griffin auf der Pressekonferenz waren entspannt, die Stimmung gelöst. Ignjatovic sparte – durchaus ungewohnt - nicht mit Lob über die Leistung seiner Mannschaft und die Qualitäten des neuen großen Manns in der Ritterrunde. Unter dem Applaus der anwesenden Fans hob er den Anteil Griffins am Arbeitssieg hervor, der „wie ein Wilder geackert und die großen Spieler Nürnbergs unter Druck gesetzt hat“.

Szenenwechsel: 15 Minuten zuvor ging es auf dem Parkett der Sporthalle Stadtmitte nicht annähernd so harmonisch und gelöst zu. Die Spieluhr zeigt noch 55 Sekunden und nach den verwandelten Freiwürfen von Cedric Brooks führten die Knights mit 86:77 - das Spiel schien bereits gewonnen. Plötzlich jedoch entstand Unruhe um eine Einwechslung der Nürnberger. NBC-Coach Taylor ließ sich auf Diskussionen mit dem Schiedsgericht ein und setzte die Einwechslung von Sebastian Barth (für Ryan De Michael) durch. Dann ging’s Schlag auf Schlag: Barth und Chavis verwandelten jeweils einen Dreier, während Menck auf der Gegenseite beide Freiwürfe daneben legte. Noch 35 Sekunden zu spielen und plötzlich waren die Nürnberger mit nur 3 Punkten Rückstand wieder in Schlagdistanz! Taylor holte sein Team zur Auszeit: Wie mag nun die Taktik des erfahrenen Coaches aussehen? Eine Chance zum Wurf wird sein Team wohl noch bekommen. Die Spannung schien mit den Händen zu spüren. Doch Tomasevic & Co behielten die Nerven und ließen sich den verdienten Sieg nicht mehr aus der Hand nehmen. Der 13. Saisonsieg war perfekt, die sichere Play-off-Teilnahme rückt immer näher.

Danach sah es zu Spielbeginn aber gar nicht aus. Brooks, Uskoski und Co begannen denkbar schlecht: bereits nach viereinhalb Minuten musste Coach Ignjatovic seine Männer das erste Mal zur Seitenlinie beordern. Ein 8:0-Run der Nürnberger sorgte für einen zwischenzeitlichen 4:10-Rückstand. Während die Gäste aus Nürnberg schnell und effektiv spielten, schlossen die Ritter ihre Angriffe oftmals unkonzentriert ab. Spiegelbildlich für das Spiel der Knights war eine Szene, als Devin Uskoski nach Ballgewinn Brooks von Ryan De Michael geblockt wird, und De Michaels neuer Teamkollege Chavis umgehend den Fastbreak verwandelt (6:12, 5.36). Das Umstellen von Abwehr auf Angriff funktionierte bei den Gästen ungleich schneller, zudem ein gewohnt engagierter De Michael seine früheren Kollegen eins ums andere Mal in Verlegenheit brachte. Erst zum Ende des ersten Viertels mit der Hereinnahme von Schneider und Tomasevic fanden die Ritter ihren Rhythmus.

Der 7:0 Lauf sowie ein Buzzerbeater von Smith markierten das Ende des ersten Viertels (24:26) und während Tomasevic in Folge mit seinem zweiten erfolgreichen Dreier für den Ausgleich sorgte, zollten die Nürnberger ihrem schnellen Anfangstempo Tribut. Der Knights-Express kam nun wieder ins rollen. Zug um Zug wurde auch Dank eines starken Uskoskis, der in dieser Phase neun Punkte erzielte, die Führung auf beruhigende 49:37 ausgebaut (1:52). Dass beide Teams sich beim Stand von 49:43 in die Halbzeitpause verabschiedeten, war einer unkonzentrierten Schlussminute der Gastgeber zu verdanken, in der sie noch sechs NBC-Punkte in Folge zuließen.

So blieb die Partie auch im dritten Viertel offen. Die Teams neutralisierten sich, eine Phase mit Fehlern auf beiden Seiten wurde durch eine sehr punktreiche Phase abgelöst, in der beide Teams Angriff für Angriff punkteten. Mit 68:64 gingen die Kontrahenten ins letzten Viertel, indem ein bislang unauffällig spielender Cedric Brooks doch noch ins Spiel fand. Mit den ersten Punkten des Viertels (70:64, 8:42) und zwei erfolgreichen Dreiern baute er den Vorsprung weiter aus (78:70, 6:10) bis das Spiel zum Ende dann doch nochmals spannend wurde. Für den attraktiven Schlusspunkt des Spiels sorgten die Gäste, als Cornelius Adler nach Anspiel von Will Chavis mit einem sehenswerten Alley-Oop den 92:85 Endstand markierte.

Das Basketballfieber aber wird noch weiterhin kursieren. In der nächsten Woche steht eine schwere Auswärtsfahrt zu den Saarpfalz Braves an, bevor es am 4. Februar zum absoluten Höhepunkt gegen Tabellennachbarn und Dauerrivalen Crailsheim Merlin kommt. Karten sind ab sofort im Knights-Büro zu kaufen.