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David vs. Goliath

20.03.2014

13 Siege – keine Niederlage. So lautet die beeindruckende Heimbilanz des kommenden Gegners der Kirchheim Knights. Wenn die Korbjäger am Samstag beim Tabellenführer der 2.Bundesliga in Göttingen antreten, gibt es für die Ritter nichts zu verlieren - aber alles zu gewinnen. Das erste Aufeinandertreffen in der Vorrunde konnte Göttingen klar für sich entscheiden. Früh verletzte sich Point-Guard Bryan Smithson in diesem Spiel. Der Start einer schwarzen Serie, die die Kirchheimer mit viel Mühe wieder in den Griff bekommen konnten. Smithson ist nun auch vor dem kommenden Duell angeschlagen.

Spiele gegen Göttingen scheinen für Bryan Smithson ein schlechtes Omen zu sein. Beim ersten Aufeinandertreffen mit dem Krösus der 2.Liga, landete Björn Schoo auf Smithsons Fuß und zwang Kirchheims Denker und Lenker zu einer langen Verletzungspause. Nun ist Smithson wieder fit und zeigte in den vergangenen Wochen seine enorme Bedeutung fürs Kirchheimer Spiel. Eine am Samstag erlittene Muskelzerrung im Oberschenkel zwang ihn nun jedoch zu einer Trainingspause. Ob der Kopf der Kirchheimer am Samstag wieder voll einsatzfähig ist, werden die kommenden Tage zeigen. Nicht die idealen Voraussetzungen vor dem Duell mit dem zuhause bislang ungeschlagenen Tabellenführer. In allen 13 Heimpartien ging die BG als Sieger vom Platz und fegte die Gastmannschaften mit teils beeindruckenden Siegen vom Feld. Dies soll den Kirchheimern nicht passieren. So zumindest die Hoffnung von Trainer Frenkie Ignjatovic. „Wir sind ganz klarer Underdog, aber jedes Spiel muss erst einmal gespielt werden. In jedem Spiel hat man seine Chance. Man muss Sie nur zu nutzen wissen, “ so der Trainer. Eine gute Nachricht gab es für Kirchheims Trainer zu Beginn der Woche. Eine MRT-Untersuchung bei Rockmann ergab keine schwerwiegende Verletzung, so dass der Publikumsliebling zu Beginn der Woche wieder ins Training einsteigen und bislang alle Einheiten schmerzfrei absolvieren konnte. Der Forward fehlte aufgrund einer Sprunggelenks und Rückenverletzung in den vergangenen Wochen. In einer von Überraschungen nur so geprägten Saison, steht Göttingen mit 48 Punkten einsam an der Tabellenspitze und kann von dieser auch nicht mehr verdrängt werden. Dennoch wollen die Veilchen mit einer weißen Heimbilanz in die Playoffs gehen. Nur drei Spiele konnte der Tabellenführer im Saisonverlauf nicht zu seinen Gunsten entscheiden. Wie auch bei den Kirchheimern, hat bei Göttingen der Teamgedanke absolute Priorität. Topscorer in der Mannschaft von Trainer Roijakkers ist US-Amerikaner Alex Ruoff mit 16,6 Punkten pro Partie. Ihm zur Seite stehen mit Harper Kamp (14,7), Jeramine Mallet (11,9), Jeremy Dunbar (10,0) und David Godbold (9,8) weitere Scharfschützen und dominante Spieler zur Seite. Im Hinspiel mussten die Kirchheimer ihren äußerst erfolgreichen Saisonstart (Sieben Siege bei zwei Niederlagen) als beendet ansehen. In der Folgezeit taten sich die Teckstädter schwer ihre Gegner zu bezwingen. Dennoch stehen die Ritter kurz vor einer Qualifikation zu den Playoffs und können diese aus eigener Hand schaffen. Dazu sind jedoch mindestens zwei Siege aus den letzten drei Saisonspielen nötig. Mit Gotha und Essen stehen zwei weitere Top-Teams direkt hinter den Kirchheimern und wittern ihre Chance in die Playoffs einzuziehen. Sollten die kommenden beiden Spieltage zu keiner endgültigen Entscheidung führen, könnte es am letzten Spieltag in Gotha zu einem Endspiel um den letzten Playoff Platz kommen. Die Kirchheimer müssen dann nach Gotha reisen um in der „blauen Hölle“ zu bestehen. Zuvor stehen jedoch die beiden nicht minder schweren Spiele gegen Göttingen und Gießen an. Spielbeginn der Partie in Göttingen ist am Samstag um 19 Uhr