SEK-Nachwuchsteams mit vielversprechenden Ergebnissen

21.09.2020

„Wir sind erstmals total froh, dass wir überhaupt wieder spielen dürfen“, aus dieser Äußerung von JBBL-Headcoach Brian Wenzel spricht viel von den Unsicherheiten und Schwierigkeiten der letzten Monate, die nicht nur die sportliche Landschaft total auf den Kopf gestellt hat.

Und so war auch das Miniturnier mit den JBBL-Teams aus München, Tübingen und der SEK von Corona dominiert. Nachdem anders als geplant die Tübinger Halle nicht zur Verfügung stand, wurden die Testspiele kurzfristig nach Kirchheim in die Sporthalle Stadtmitte verlegt. So hatten die SEK-ler am Samstag die Chance genutzt, sich nicht nur auf dem Parkett zu messen, sondern auch das Hygienekonzept zu testen, fand doch vor dem Miniturnier das SEK U14 Testspiel gegen das Oberligateam aus Elchingen statt. 

Für beide SEK Teams war es bereits der zweite ernstzunehmende Test, nachdem U14 wie JBBL bereits beim ART Giants Youth Cup in Düsseldorf am Start waren. 

Im zweiten Jahr der Spielgemeinschaft gilt es für beide Nachwuchsteams, sich in ihren jeweiligen Klassen endgültig festzusetzen. Die enge Zusammenarbeit der Coaches und das gemeinsame sportliche Konzept soll schon bald erste Früchte tragen.

Und die Erkenntnisse aus den Samstagstestspielen machen durchaus Mut: Das JBBL-Team um Brian Wenzel und Pete Raizner gewann das Auftaktspiel gegen die Tigers aus Tübingen mit 36:73 und machte deutlich, dass sie vor allem gegen die Lokalmatadoren anders in die Saison zu starten gedenken, wie im Premierenjahr. Im zweiten Spiel gegen TS Jahn Basketball monierte Coach Wenzel doch wieder einen Rückfall in alte Zeiten, verschlief man doch die erste Halbzeit und ließ es an der nötigen Intensität fehlen. Eine deutliche Formsteigerung im zweiten Abschnitt eröffnete dann doch nochmals die Chance auf einen Sieg, die dann aber nicht genutzt wurde, weswegen das Match mit 40:43 verloren gegeben werden musste.

Alles in allem sind die Coaches aber sehr zufrieden mit der Entwicklung des Teams, das über den gesamten Sommer hart gearbeitet hat. Neben den bekannten Leistungsträgern König, Mounier, Volz, Paqarada und Seggio konnten die neu hinzugekommenen Spieler Pfäffle, Negga (beide SEK), Silvestru (Nellingen), Schwarz und Leitzinger (beide SEK) ihr Potential bereits zeigen. Schmerzlich vermisst wird aktuell noch Luis Sziede, der krankheitsbedingt erst später zum Team dazu stoßen wird.

Saisonauftakt für das JBBL-Team ist am 11. Oktober gegen das Topteam aus Ludwigsburg. 

Ein richtiges Ausrufezeichen haben am Vormittag die SEK-ler der U14 hinterlassen. Zwar sieht Coach und SEK-Vorsitzender Bernd Tollkühn trotz des 80:56-Sieges seiner Jungs noch Entwicklungsbedarf, um ein „schlagkräftiges SEK-Team zu formieren“, vor allem im Angriff aber haben die Youngstars schon einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das macht umso mehr Mut, als das Team bis auf vier erfahrende 2007er Spieler komplett neu formiert wurde. Alleine 10 Spieler aus dem jüngeren 2008er Jahrgang müssen integriert werden – mit ersten Erfolgen, wie das Spielergebnis zeigt. Positiv hervorzuheben ist auch, dass die Zusammenarbeit mit BVH Esslingen weiterhin gut funktioniert, obwohl der Verein sich aus der Spielgemeinschaft zurückgezogen hat. „Wir haben das Gefühl, dass alle an einem Strang ziehen – zu Gunsten der Entwicklung talentierter Nachwuchsspieler“, kommentiert Bernd Tollkühn die aktuelle Situation in der Spielgemeinschaft. Der nächste Leistungsvergleich wartet schon am 27. September beim Dreierturnier in der Stuttgarter FEG Halle.


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    SEK-Nachwuchsteams mit vielversprechenden Ergebnissen

    21.09.2020

    „Wir sind erstmals total froh, dass wir überhaupt wieder spielen dürfen“, aus dieser Äußerung von JBBL-Headcoach Brian Wenzel spricht viel von den Unsicherheiten und Schwierigkeiten der letzten Monate, die nicht nur die sportliche Landschaft total auf den Kopf gestellt hat.

    Und so war auch das Miniturnier mit den JBBL-Teams aus München, Tübingen und der SEK von Corona dominiert. Nachdem anders als geplant die Tübinger Halle nicht zur Verfügung stand, wurden die Testspiele kurzfristig nach Kirchheim in die Sporthalle Stadtmitte verlegt. So hatten die SEK-ler am Samstag die Chance genutzt, sich nicht nur auf dem Parkett zu messen, sondern auch das Hygienekonzept zu testen, fand doch vor dem Miniturnier das SEK U14 Testspiel gegen das Oberligateam aus Elchingen statt. 

    Für beide SEK Teams war es bereits der zweite ernstzunehmende Test, nachdem U14 wie JBBL bereits beim ART Giants Youth Cup in Düsseldorf am Start waren. 

    Im zweiten Jahr der Spielgemeinschaft gilt es für beide Nachwuchsteams, sich in ihren jeweiligen Klassen endgültig festzusetzen. Die enge Zusammenarbeit der Coaches und das gemeinsame sportliche Konzept soll schon bald erste Früchte tragen.

    Und die Erkenntnisse aus den Samstagstestspielen machen durchaus Mut: Das JBBL-Team um Brian Wenzel und Pete Raizner gewann das Auftaktspiel gegen die Tigers aus Tübingen mit 36:73 und machte deutlich, dass sie vor allem gegen die Lokalmatadoren anders in die Saison zu starten gedenken, wie im Premierenjahr. Im zweiten Spiel gegen TS Jahn Basketball monierte Coach Wenzel doch wieder einen Rückfall in alte Zeiten, verschlief man doch die erste Halbzeit und ließ es an der nötigen Intensität fehlen. Eine deutliche Formsteigerung im zweiten Abschnitt eröffnete dann doch nochmals die Chance auf einen Sieg, die dann aber nicht genutzt wurde, weswegen das Match mit 40:43 verloren gegeben werden musste.

    Alles in allem sind die Coaches aber sehr zufrieden mit der Entwicklung des Teams, das über den gesamten Sommer hart gearbeitet hat. Neben den bekannten Leistungsträgern König, Mounier, Volz, Paqarada und Seggio konnten die neu hinzugekommenen Spieler Pfäffle, Negga (beide SEK), Silvestru (Nellingen), Schwarz und Leitzinger (beide SEK) ihr Potential bereits zeigen. Schmerzlich vermisst wird aktuell noch Luis Sziede, der krankheitsbedingt erst später zum Team dazu stoßen wird.

    Saisonauftakt für das JBBL-Team ist am 11. Oktober gegen das Topteam aus Ludwigsburg. 

    Ein richtiges Ausrufezeichen haben am Vormittag die SEK-ler der U14 hinterlassen. Zwar sieht Coach und SEK-Vorsitzender Bernd Tollkühn trotz des 80:56-Sieges seiner Jungs noch Entwicklungsbedarf, um ein „schlagkräftiges SEK-Team zu formieren“, vor allem im Angriff aber haben die Youngstars schon einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Das macht umso mehr Mut, als das Team bis auf vier erfahrende 2007er Spieler komplett neu formiert wurde. Alleine 10 Spieler aus dem jüngeren 2008er Jahrgang müssen integriert werden – mit ersten Erfolgen, wie das Spielergebnis zeigt. Positiv hervorzuheben ist auch, dass die Zusammenarbeit mit BVH Esslingen weiterhin gut funktioniert, obwohl der Verein sich aus der Spielgemeinschaft zurückgezogen hat. „Wir haben das Gefühl, dass alle an einem Strang ziehen – zu Gunsten der Entwicklung talentierter Nachwuchsspieler“, kommentiert Bernd Tollkühn die aktuelle Situation in der Spielgemeinschaft. Der nächste Leistungsvergleich wartet schon am 27. September beim Dreierturnier in der Stuttgarter FEG Halle.