Ritter besetzen Centerposition neu

24.09.2020

Die Kirchheim Knights haben auf die Verletzung von Ed Morrow reagiert und mit Max Mahoney einen neuen Center verpflichtet. Der 2,03 m große US-Amerikaner wird in den kommenden Tagen in der Teckstadt erwartet.

Die vergangenen Tage waren intensiv unter der Teck. Neben vielen Trainingseinheiten und zwei Testspielen stand für Head-Coach Igor Perovic und Geschäftsführer Chris Schmidt die Suche nach einem neuen Center auf dem Programm. Und der Wunschspieler war schnell auserkoren. Ausgebildet wurde der aus New Jersey stammende Mahoney an der Boston University, die in der NCAA 1 an den Start geht. In der Defensive glänzt Mahoney mit schnellen Beinen, Athletik und Intensität. Mit 8,3 Rebounds pro Partie lieferte er in der vergangenen Saison einen Top-Wert ab. Doch auch in der Offensive weiß der 106 kg schwere Center zu überzeugen. Im Schnitt erzielte der 22-jährige 15,5 Punkte pro Spiel. Besonders beim Spiel mit dem Rücken zum Korb hat Mahoney seine Stärken. Die Beinarbeit ist die große Qualität des Amerikaners. „Wir haben uns einige Spiele angeschaut und dachten sehr schnell, dass Max ideal für unser Spiel wäre“, beschreibt Schmidt den Neuzugang. Zudem ist Mahoney sehr effektiv. Mit 57,5% Wurfquote lieferte er den Spitzenwert in der Patriot League und sorgte mit 18 Punkten und zehn Rebounds im entscheidenden Finalspiel für den Titel seiner Mannschaft in der abgelaufenen Saison. Just einen Tag bevor in den USA aufgrund der Coronapandemie alle Sportveranstaltungen untersagt wurden. „Es war ein verrücktes Gefühl. Am einen Tag freut man sich über den Gewinn der Meisterschaft und am nächsten Tag ändert sich alles, “ beschreibt Mahoney die emotionale Achterbahnfahrt. Nun führt ihn sein Weg nach Deutschland. Die Knights entschieden sich nicht nur aufgrund der offensichtlichen Qualitäten für Mahoney. Es waren vielmehr zwei weitere Details, die den Ausschlag bringen sollten. „Max ist ein unglaublich guter Passer für einen Center. Er spielt extrem smart und hat ein glänzendes Auge für seine Mitspieler. Der zweite Punkt war seine Bissigkeit. Wir haben mit mehreren Spielern gesprochen, die gegen ihn gespielt haben und alle haben dies bestätigt. Darunter auch Kyle Leufroy, der aus derselben Collegeliga stammt und vor zwei Jahren gegen Mahoney gespielt hat. So einen willst du in deiner Mannschaft haben, aber nicht gegen ihn spielen müssen. Er ist ein Gewinnertyp, mit toller Einstellung, “ so Schmidt. Die Schwachstelle von Mahoney ist der Distanzwurf und die Freiwurfquote. „Seine Wurfbewegung ist von der Technik her gut, aber er ist damit noch nicht allzu erfolgreich. Wir werden mit ihm daran arbeiten, “ erklärt Schmidt. Mit knapp 60% Freiwurfquote gibt es Potenzial für Verbesserung. „Max ist ein tougher Spieler, der immer hart arbeitet und sehr gut reboundet. Danach haben wir gesucht. Er spielt klug und ist ein starker Passer für die Position. Wir freuen uns sehr, dass alles geklappt hat, “ sagte Head-Coach Igor Perovic. Während der vergangenen Monate konnte sich Mahoney in der amerikanischen Heimat einigermaßen fit halten, dennoch wird auch er nach einer lange Pause ohne Wettkämpfe die eine oder andere Woche brauchen, um fit zu werden. Er wird bereits am Freitag in Kirchheim erwartet. 

Foto: Gabi Turi


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    24.09.2020

    Die Kirchheim Knights haben auf die Verletzung von Ed Morrow reagiert und mit Max Mahoney einen neuen Center verpflichtet. Der 2,03 m große US-Amerikaner wird in den kommenden Tagen in der Teckstadt erwartet.

    Die vergangenen Tage waren intensiv unter der Teck. Neben vielen Trainingseinheiten und zwei Testspielen stand für Head-Coach Igor Perovic und Geschäftsführer Chris Schmidt die Suche nach einem neuen Center auf dem Programm. Und der Wunschspieler war schnell auserkoren. Ausgebildet wurde der aus New Jersey stammende Mahoney an der Boston University, die in der NCAA 1 an den Start geht. In der Defensive glänzt Mahoney mit schnellen Beinen, Athletik und Intensität. Mit 8,3 Rebounds pro Partie lieferte er in der vergangenen Saison einen Top-Wert ab. Doch auch in der Offensive weiß der 106 kg schwere Center zu überzeugen. Im Schnitt erzielte der 22-jährige 15,5 Punkte pro Spiel. Besonders beim Spiel mit dem Rücken zum Korb hat Mahoney seine Stärken. Die Beinarbeit ist die große Qualität des Amerikaners. „Wir haben uns einige Spiele angeschaut und dachten sehr schnell, dass Max ideal für unser Spiel wäre“, beschreibt Schmidt den Neuzugang. Zudem ist Mahoney sehr effektiv. Mit 57,5% Wurfquote lieferte er den Spitzenwert in der Patriot League und sorgte mit 18 Punkten und zehn Rebounds im entscheidenden Finalspiel für den Titel seiner Mannschaft in der abgelaufenen Saison. Just einen Tag bevor in den USA aufgrund der Coronapandemie alle Sportveranstaltungen untersagt wurden. „Es war ein verrücktes Gefühl. Am einen Tag freut man sich über den Gewinn der Meisterschaft und am nächsten Tag ändert sich alles, “ beschreibt Mahoney die emotionale Achterbahnfahrt. Nun führt ihn sein Weg nach Deutschland. Die Knights entschieden sich nicht nur aufgrund der offensichtlichen Qualitäten für Mahoney. Es waren vielmehr zwei weitere Details, die den Ausschlag bringen sollten. „Max ist ein unglaublich guter Passer für einen Center. Er spielt extrem smart und hat ein glänzendes Auge für seine Mitspieler. Der zweite Punkt war seine Bissigkeit. Wir haben mit mehreren Spielern gesprochen, die gegen ihn gespielt haben und alle haben dies bestätigt. Darunter auch Kyle Leufroy, der aus derselben Collegeliga stammt und vor zwei Jahren gegen Mahoney gespielt hat. So einen willst du in deiner Mannschaft haben, aber nicht gegen ihn spielen müssen. Er ist ein Gewinnertyp, mit toller Einstellung, “ so Schmidt. Die Schwachstelle von Mahoney ist der Distanzwurf und die Freiwurfquote. „Seine Wurfbewegung ist von der Technik her gut, aber er ist damit noch nicht allzu erfolgreich. Wir werden mit ihm daran arbeiten, “ erklärt Schmidt. Mit knapp 60% Freiwurfquote gibt es Potenzial für Verbesserung. „Max ist ein tougher Spieler, der immer hart arbeitet und sehr gut reboundet. Danach haben wir gesucht. Er spielt klug und ist ein starker Passer für die Position. Wir freuen uns sehr, dass alles geklappt hat, “ sagte Head-Coach Igor Perovic. Während der vergangenen Monate konnte sich Mahoney in der amerikanischen Heimat einigermaßen fit halten, dennoch wird auch er nach einer lange Pause ohne Wettkämpfe die eine oder andere Woche brauchen, um fit zu werden. Er wird bereits am Freitag in Kirchheim erwartet. 

    Foto: Gabi Turi