Overtime Spezialisten schlagen erneut zu

30.04.2021

Die Kirchheim Knights sorgen in den Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga für den nächsten Thriller. Wie schon gegen Heidelberg müssen die Teckstädter auch gegen Bremerhaven in die Verlängerung und ringen die Eisbären dort mit 100:94 nieder. Die Korbjäger blicken nun auf das Duell Heidelberg gegen Bremerhaven.

 

Was sind das für Playoffs. Zum richtigen Zeitpunkt haben die Kirchheim Knights ihre Toughness und mentale Stärke gefunden und sorgen für Spannung. Erneut ging es in einem verrückten Playoff Duell bis in die Verlängerung und am Ende standen die Ritter als verdiente Sieger fest. Im Auswärtsspiel bei den Eisbären aus Bremerhaven ging es für beide Mannschaften darum den Traum vom Finale am Leben zu erhalten. Dabei wurde von Beginn an deutlich, dass die Kirchheimer nicht gekommen waren um Geschenke zu verteilen. Wie in den letzten Spielen schon zu sehen, waren die Mannen von Head Coach Perovic vom Fleck weg konzentriert und hoch motiviert. Und einer stach dabei besonders hervor. Till Pape erzielte alleine im ersten Viertel sieben Punkte und sechs Rebounds und leistete damit einen wesentlichen Beitrag zur 24:22 Führung nach den ersten zehn Minuten. Am Ende der Partie hatte der gebürtige Paderborner 27 Punkte und 13 Rebounds auf seinem Konto. Im zweiten Abschnitt gelang es den Gastgebern ihre individuelle Qualität auszuspielen. Immer wieder wurde Armani Moore gesucht, der entweder selbst den Abschluss erzwang oder den freien Mitspieler fand. In die Halbzeitpause ging es mit einem Zwischenstand von 46:44 für die Hausherren. Mit Beginn der zweiten Halbzeit übernahmen die Defensivreihen. Beiden Mannschaften fiel es zunehmend schwer zu Punkten zu kommen. Dies sollte sich auch im vierten Viertel weiter fortsetzen. Die Partie blieb enorm spannend und ausgeglichen. Weder Bremerhaven noch Kirchheim konnte sich entscheidend absetzen. Es war Till Pape überlassen, die Teckstädter per Korbleger in die Verlängerung zu bringen und die Bremerhavener zeigten nun Nerven. Relativ früh in der Overtime brannten Eisbären Center Will Daniels die Sicherungen durch und er kassierte zwei technische Fouls hintereinander. Der Knackpunkt des Spiels. Die Ritter übernahmen nun das Kommando und erhöhten Punkt für Punkt ihre Führung, die sie dann zum Ende hin clever ausnutzten um die Zeit herunter zu spielen. Am Ende stand ein letztlich verdienter 100:94 Erfolg zu Buche. Neben Pape, holten sich auch Max Mahoney (27 Punkte, sechs Rebounds) und Richie Williams (17 Punkte, zehn Assists, sieben Rebounds) ein Sonderlob ab. „Der nächste Thriller mit Happy End. Wir waren disziplinierter und cleverer in den entscheidenden Momenten. Wir haben einen Weg gefunden, das Spiel unter Kontrolle zu behalten. Jetzt hoffen wir auf einen Sieg von Bremerhaven gegen Heidelberg, “ so Head Coach Perovic nach Spielende. Weiterhin haben die Knights ihr Schicksal nicht in der eigenen Hand. Da die Heidelberger derzeit mit einer Bilanz von 3:1 an der Tabellenspitze stehen, hoffen die Teckstädter auf einen Sieg der Eisbären im Duell mit den Academics am kommenden Sonntag. Nur dann würden beide Mannschaften punktgleich an der Tabellenspitze stehen und nur bei Punktgleichheit würde es zu einem Gruppenfinale kommen. Unklar ist zudem, wie mit den ausgefallenen Spielen gegen Schwenningen verfahren wird. Am Tag vor dem Spiel gegen Bremerhaven erreichte die Kirchheimer Mannschaft die Nachricht aus Schwenningen, das ein Teammitglied positiv getestet wurde und die gesamte Truppe der Panthers nun in Quarantäne muss. Die Spiele gegen Heidelberg und Kirchheim wurden daraufhin abgesagt. „Wir wussten, dass wir es nicht mehr in der eigenen Hand haben und auf einen Ausrutscher der Heidelberger angewiesen sind. Wir haben den Druck aufrechterhalten und müssen jetzt abwarten, wie das Spiel am Sonntag läuft, “ erklärte Knights Geschäftsführer Chris Schmidt. Für einen Schreckmoment sorgte noch Richie Williams. Kurz vor Schluss verletzte sich der Guard ohne gegnerische Einwirkung am Knie und musste ausgewechselt werden. Nach dem Spiel gab Williams selbst vorsichtige Entwarnung. Aufschluss über das genaue Ausmaß der Verletzung erhoffen sich die Ritter von den Untersuchungen in den kommenden Tagen.   

 

Es spielten: Williams (17 Punkte, 10 Assists, 7 Rebounds), Brauner (3), Leufroy (9, 5 AS), Bulajic (0), Keita (0), Pape (27, 13 RB), Wohlrath (7), Kronhardt (4), Mahoney (27, 6 RB), Miksic (6)

 

Foto: Tanja Spindler

 

 


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    Overtime Spezialisten schlagen erneut zu

    30.04.2021

    Die Kirchheim Knights sorgen in den Playoffs der BARMER 2. Basketball Bundesliga für den nächsten Thriller. Wie schon gegen Heidelberg müssen die Teckstädter auch gegen Bremerhaven in die Verlängerung und ringen die Eisbären dort mit 100:94 nieder. Die Korbjäger blicken nun auf das Duell Heidelberg gegen Bremerhaven.

     

    Was sind das für Playoffs. Zum richtigen Zeitpunkt haben die Kirchheim Knights ihre Toughness und mentale Stärke gefunden und sorgen für Spannung. Erneut ging es in einem verrückten Playoff Duell bis in die Verlängerung und am Ende standen die Ritter als verdiente Sieger fest. Im Auswärtsspiel bei den Eisbären aus Bremerhaven ging es für beide Mannschaften darum den Traum vom Finale am Leben zu erhalten. Dabei wurde von Beginn an deutlich, dass die Kirchheimer nicht gekommen waren um Geschenke zu verteilen. Wie in den letzten Spielen schon zu sehen, waren die Mannen von Head Coach Perovic vom Fleck weg konzentriert und hoch motiviert. Und einer stach dabei besonders hervor. Till Pape erzielte alleine im ersten Viertel sieben Punkte und sechs Rebounds und leistete damit einen wesentlichen Beitrag zur 24:22 Führung nach den ersten zehn Minuten. Am Ende der Partie hatte der gebürtige Paderborner 27 Punkte und 13 Rebounds auf seinem Konto. Im zweiten Abschnitt gelang es den Gastgebern ihre individuelle Qualität auszuspielen. Immer wieder wurde Armani Moore gesucht, der entweder selbst den Abschluss erzwang oder den freien Mitspieler fand. In die Halbzeitpause ging es mit einem Zwischenstand von 46:44 für die Hausherren. Mit Beginn der zweiten Halbzeit übernahmen die Defensivreihen. Beiden Mannschaften fiel es zunehmend schwer zu Punkten zu kommen. Dies sollte sich auch im vierten Viertel weiter fortsetzen. Die Partie blieb enorm spannend und ausgeglichen. Weder Bremerhaven noch Kirchheim konnte sich entscheidend absetzen. Es war Till Pape überlassen, die Teckstädter per Korbleger in die Verlängerung zu bringen und die Bremerhavener zeigten nun Nerven. Relativ früh in der Overtime brannten Eisbären Center Will Daniels die Sicherungen durch und er kassierte zwei technische Fouls hintereinander. Der Knackpunkt des Spiels. Die Ritter übernahmen nun das Kommando und erhöhten Punkt für Punkt ihre Führung, die sie dann zum Ende hin clever ausnutzten um die Zeit herunter zu spielen. Am Ende stand ein letztlich verdienter 100:94 Erfolg zu Buche. Neben Pape, holten sich auch Max Mahoney (27 Punkte, sechs Rebounds) und Richie Williams (17 Punkte, zehn Assists, sieben Rebounds) ein Sonderlob ab. „Der nächste Thriller mit Happy End. Wir waren disziplinierter und cleverer in den entscheidenden Momenten. Wir haben einen Weg gefunden, das Spiel unter Kontrolle zu behalten. Jetzt hoffen wir auf einen Sieg von Bremerhaven gegen Heidelberg, “ so Head Coach Perovic nach Spielende. Weiterhin haben die Knights ihr Schicksal nicht in der eigenen Hand. Da die Heidelberger derzeit mit einer Bilanz von 3:1 an der Tabellenspitze stehen, hoffen die Teckstädter auf einen Sieg der Eisbären im Duell mit den Academics am kommenden Sonntag. Nur dann würden beide Mannschaften punktgleich an der Tabellenspitze stehen und nur bei Punktgleichheit würde es zu einem Gruppenfinale kommen. Unklar ist zudem, wie mit den ausgefallenen Spielen gegen Schwenningen verfahren wird. Am Tag vor dem Spiel gegen Bremerhaven erreichte die Kirchheimer Mannschaft die Nachricht aus Schwenningen, das ein Teammitglied positiv getestet wurde und die gesamte Truppe der Panthers nun in Quarantäne muss. Die Spiele gegen Heidelberg und Kirchheim wurden daraufhin abgesagt. „Wir wussten, dass wir es nicht mehr in der eigenen Hand haben und auf einen Ausrutscher der Heidelberger angewiesen sind. Wir haben den Druck aufrechterhalten und müssen jetzt abwarten, wie das Spiel am Sonntag läuft, “ erklärte Knights Geschäftsführer Chris Schmidt. Für einen Schreckmoment sorgte noch Richie Williams. Kurz vor Schluss verletzte sich der Guard ohne gegnerische Einwirkung am Knie und musste ausgewechselt werden. Nach dem Spiel gab Williams selbst vorsichtige Entwarnung. Aufschluss über das genaue Ausmaß der Verletzung erhoffen sich die Ritter von den Untersuchungen in den kommenden Tagen.   

     

    Es spielten: Williams (17 Punkte, 10 Assists, 7 Rebounds), Brauner (3), Leufroy (9, 5 AS), Bulajic (0), Keita (0), Pape (27, 13 RB), Wohlrath (7), Kronhardt (4), Mahoney (27, 6 RB), Miksic (6)

     

    Foto: Tanja Spindler