Spielgemeinschaft SEK: Eine Saison, die Mut macht und das Konzept bestätigt

02.07.2020

Klassenerhalt in der Jugendbasketballbundesliga (JBBL), eine starke Rückrunde des U14-Oberligateams und der Meistertitel für die U16-Jungs in der Württembergischen Oberliga: Durchaus zufrieden blicken die Verantwortlichen der Spielgemeinschaft SEK auf die Saison zurück und stellen sich für die neue Saison neu auf.

 

„Wir können wirklich stolz darauf sein, was wir in dieser Saison mit unseren Jungs erreicht haben“, resümiert JBBL-Coach Brian Wenzel auf der Mitgliederversammlung der Spielgemeinschaft SEK mit Blick auf das Abschneiden aller drei Jugendteams. Das erste JBBL-Jahr war ein großes Abendteuer für den früheren Basketballprofi und seine Jungs, das durch den Corona-bedingten Saisonabbruch mitten in den Play-Downs mit dem Klassenerhalt endete. Viel wichtiger war aber das Selbstbewusstsein und der Respekt, den sich das Team in der höchsten deutschen Spielklasse der unter 16-Jährigen erarbeitet hat. Dabei ist es eine gute Basis für das Trainerteam Wenzel, Raizner und Pavlakovic, dass der Kern des Teams auch in der kommenden Saison zusammenbleibt.

 

Einen ähnlich schweren Saisonbeginn wie das JBBL-Team musste das U14-Kooperationsteam in der Jugendoberliga durchstehen. Nach dem kurzfristigen Weggang von Coach Frank Acheampong hatte sein Nachfolger Bernd Tollkühn mit starken Gegnern zu kämpfen. Klare Niederlagen und ein angeknackstes Selbstbewusstsein seiner Spieler galt es zu kompensieren. Wie stark aber der Zusammenhalt und das Vertrauen in den neuen Coach war zeigte die Entwicklung der Mannschaft in der Rückrunde. In der U14 Oberliga Platzierungsrunde trägt die exzellente Arbeit des Trainers Bernd Tollkühn seine Früchte. Bis auf ein Spiel wurden in der Platzierungsrunde alle Spiele gewonnen. Teams, gegen die in der Hinrunde noch verloren wurde, konnten in begeisternden Spielen besiegt werden. So beendet die SEK U14 die Saison in der Oberliga Platzierungsrunde mit einem mehr als positivem Ergebnis von 8 Siegen und 4 Niederlagen auf dem 3. Tabellenplatz.

 

Primus unter der SEK-Clubs aber war das U16-Oberligateam von Peter Raizner. Die Mannschaft sicherte sich in der vorzeitig abgebrochenen Saison die Württembergische Meisterschaft. Mit nur drei Niederlagen und einem besonders wichtigen Sieg gegen die starke Konkurrenz aus Crailsheim holten sich die Youngstars, von denen viele auch in der JBBL antreten, wichtiges Selbstvertrauen. Zwar hätte man sich gerne bei der Baden-Württembergischen Meisterschaft mit den besten Teams der Altersklasse gemessen, nimmt aufgrund des vorzeitigen Saisonendes aber gerne den Titel mit.

 

„Schlussendlich sind wir sehr zufrieden mit unserer Saison“, resümiert der scheidende SEK-Vorsitzende, Peter Raizner. Dem großen Ziel, einen neuen attraktiven Nachwuchsstandort für leistungsorientierten Basketball zu etablieren, ist man einen Schritt näher gekommen. Mit Drilon Plana, Léo König, Alois Mounier und Leonhard Laar darf das Programm auf vier Spieler stolz sein, die bereits überregional auf sich aufmerksam gemacht haben und sich aktuell dem Landes- bzw. Bundeskaderkreis zugehörig fühlen dürfen.

 

Auf der Mitgliederversammlung der Spielgemeinschaft konnten dann auch wichtige Weichen gestellt werden, um diesen Weg konsequent weiter gehen zu können. Zum einen wird der SEK-Kader um eine U18-Mannschaft erweitert, die die Teilnahme an der Oberliga anvisiert. Trotz der Unsicherheit, ob und wie eine Qualifikation für die Oberliga überhaupt gespielt werden kann, erhofft sich die Spielgemeinschaft auf ein Teilnahmerecht in beiden Altersklassen.

 

Darüber hinaus soll das regionale Angebot an leistungsorientierten Camps und Turnieren in der U12 weiter ausgeweitet werden. Bereits in der vergangenen Saison wurde dieses Programm vor allem von den Coaches Bernd Tollkühn, Stergios Mangos, Davide Tortorelli und Fekre Abraha ins Leben gerufen und fand auch durch die perfekte Organisation von Gabriella Benyei ein überwältigend positives Echo. Vor allem der gemeinsame Besuch des Turniers in Würzburg zu Jahresbeginn hat viele Kinder unterschiedlicher Vereine zusammengebracht.

 

Einen Wermutstropfen muss die Spielgemeinschaft jedoch hinnehmen. Einer der Partnervereine, der BVH Esslingen, hat beschlossen, als aktiver Teil der Spielgemeinschaft auszuscheiden. Der Vorstand des Esslinger Basketballvereins möchte sich mehr auf die Arbeit vor Ort und den Ausbau der Aktivitäten in Esslingen kümmern. Dennoch blicken alle Beteiligten auf eine gute gemeinsame Zeit zurück.

 

Im Rahmen der turnusmäßigen Mitgliederversammlung wurde als neuer Vorsitzender Bernd Tollkühn gewählt, der von Robert Zimmermann vertreten wird. Peter Raizner wird ab sofort die Funktion als sportlicher Leiter übernehmen, Bettina Schmauder führt weiterhin die finanziellen Geschicke.

 

Alle drei Partner, der VfL Kirchheim, der MTV Stuttgart und die Kirchheim Knights sehen der kommenden Saison trotz der Corona-Ungewissheit sehr positiv entgegen. Die Auszeit während der aktuellen Beschränkungen konnten sehr gut überbrückt werden. Die Tappa-Challenge, Livetrainings auf Instagram und nicht zuletzt das Training auf den Freigeländen in Kirchheim und Stuttgart sorgte für den Zusammenhalt und zumindest eine Grundfitness. Dennoch sehnen Spieler und Trainer der hoffentlich baldigen Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes in der Halle entgegen.

 

 

 

Kontakt:

Bettina Schmauder

b.schmauder@kirchheim-knights.de

Tel. 07021/5096-199


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    Spielgemeinschaft SEK: Eine Saison, die Mut macht und das Konzept bestätigt

    02.07.2020

    Klassenerhalt in der Jugendbasketballbundesliga (JBBL), eine starke Rückrunde des U14-Oberligateams und der Meistertitel für die U16-Jungs in der Württembergischen Oberliga: Durchaus zufrieden blicken die Verantwortlichen der Spielgemeinschaft SEK auf die Saison zurück und stellen sich für die neue Saison neu auf.

     

    „Wir können wirklich stolz darauf sein, was wir in dieser Saison mit unseren Jungs erreicht haben“, resümiert JBBL-Coach Brian Wenzel auf der Mitgliederversammlung der Spielgemeinschaft SEK mit Blick auf das Abschneiden aller drei Jugendteams. Das erste JBBL-Jahr war ein großes Abendteuer für den früheren Basketballprofi und seine Jungs, das durch den Corona-bedingten Saisonabbruch mitten in den Play-Downs mit dem Klassenerhalt endete. Viel wichtiger war aber das Selbstbewusstsein und der Respekt, den sich das Team in der höchsten deutschen Spielklasse der unter 16-Jährigen erarbeitet hat. Dabei ist es eine gute Basis für das Trainerteam Wenzel, Raizner und Pavlakovic, dass der Kern des Teams auch in der kommenden Saison zusammenbleibt.

     

    Einen ähnlich schweren Saisonbeginn wie das JBBL-Team musste das U14-Kooperationsteam in der Jugendoberliga durchstehen. Nach dem kurzfristigen Weggang von Coach Frank Acheampong hatte sein Nachfolger Bernd Tollkühn mit starken Gegnern zu kämpfen. Klare Niederlagen und ein angeknackstes Selbstbewusstsein seiner Spieler galt es zu kompensieren. Wie stark aber der Zusammenhalt und das Vertrauen in den neuen Coach war zeigte die Entwicklung der Mannschaft in der Rückrunde. In der U14 Oberliga Platzierungsrunde trägt die exzellente Arbeit des Trainers Bernd Tollkühn seine Früchte. Bis auf ein Spiel wurden in der Platzierungsrunde alle Spiele gewonnen. Teams, gegen die in der Hinrunde noch verloren wurde, konnten in begeisternden Spielen besiegt werden. So beendet die SEK U14 die Saison in der Oberliga Platzierungsrunde mit einem mehr als positivem Ergebnis von 8 Siegen und 4 Niederlagen auf dem 3. Tabellenplatz.

     

    Primus unter der SEK-Clubs aber war das U16-Oberligateam von Peter Raizner. Die Mannschaft sicherte sich in der vorzeitig abgebrochenen Saison die Württembergische Meisterschaft. Mit nur drei Niederlagen und einem besonders wichtigen Sieg gegen die starke Konkurrenz aus Crailsheim holten sich die Youngstars, von denen viele auch in der JBBL antreten, wichtiges Selbstvertrauen. Zwar hätte man sich gerne bei der Baden-Württembergischen Meisterschaft mit den besten Teams der Altersklasse gemessen, nimmt aufgrund des vorzeitigen Saisonendes aber gerne den Titel mit.

     

    „Schlussendlich sind wir sehr zufrieden mit unserer Saison“, resümiert der scheidende SEK-Vorsitzende, Peter Raizner. Dem großen Ziel, einen neuen attraktiven Nachwuchsstandort für leistungsorientierten Basketball zu etablieren, ist man einen Schritt näher gekommen. Mit Drilon Plana, Léo König, Alois Mounier und Leonhard Laar darf das Programm auf vier Spieler stolz sein, die bereits überregional auf sich aufmerksam gemacht haben und sich aktuell dem Landes- bzw. Bundeskaderkreis zugehörig fühlen dürfen.

     

    Auf der Mitgliederversammlung der Spielgemeinschaft konnten dann auch wichtige Weichen gestellt werden, um diesen Weg konsequent weiter gehen zu können. Zum einen wird der SEK-Kader um eine U18-Mannschaft erweitert, die die Teilnahme an der Oberliga anvisiert. Trotz der Unsicherheit, ob und wie eine Qualifikation für die Oberliga überhaupt gespielt werden kann, erhofft sich die Spielgemeinschaft auf ein Teilnahmerecht in beiden Altersklassen.

     

    Darüber hinaus soll das regionale Angebot an leistungsorientierten Camps und Turnieren in der U12 weiter ausgeweitet werden. Bereits in der vergangenen Saison wurde dieses Programm vor allem von den Coaches Bernd Tollkühn, Stergios Mangos, Davide Tortorelli und Fekre Abraha ins Leben gerufen und fand auch durch die perfekte Organisation von Gabriella Benyei ein überwältigend positives Echo. Vor allem der gemeinsame Besuch des Turniers in Würzburg zu Jahresbeginn hat viele Kinder unterschiedlicher Vereine zusammengebracht.

     

    Einen Wermutstropfen muss die Spielgemeinschaft jedoch hinnehmen. Einer der Partnervereine, der BVH Esslingen, hat beschlossen, als aktiver Teil der Spielgemeinschaft auszuscheiden. Der Vorstand des Esslinger Basketballvereins möchte sich mehr auf die Arbeit vor Ort und den Ausbau der Aktivitäten in Esslingen kümmern. Dennoch blicken alle Beteiligten auf eine gute gemeinsame Zeit zurück.

     

    Im Rahmen der turnusmäßigen Mitgliederversammlung wurde als neuer Vorsitzender Bernd Tollkühn gewählt, der von Robert Zimmermann vertreten wird. Peter Raizner wird ab sofort die Funktion als sportlicher Leiter übernehmen, Bettina Schmauder führt weiterhin die finanziellen Geschicke.

     

    Alle drei Partner, der VfL Kirchheim, der MTV Stuttgart und die Kirchheim Knights sehen der kommenden Saison trotz der Corona-Ungewissheit sehr positiv entgegen. Die Auszeit während der aktuellen Beschränkungen konnten sehr gut überbrückt werden. Die Tappa-Challenge, Livetrainings auf Instagram und nicht zuletzt das Training auf den Freigeländen in Kirchheim und Stuttgart sorgte für den Zusammenhalt und zumindest eine Grundfitness. Dennoch sehnen Spieler und Trainer der hoffentlich baldigen Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes in der Halle entgegen.

     

     

     

    Kontakt:

    Bettina Schmauder

    b.schmauder@kirchheim-knights.de

    Tel. 07021/5096-199