Knights kassieren Abreibung

26.09.2021

Deja Vu für Kirchheims Zweitligabasketballer. Wie in den vergangenen Jahren geht der Saisonstart komplett daneben. Nach der Auftaktniederlage gegen Tübingen, haben die Korbjäger auch am zweiten Spieltag gegen Karlsruhe das Nachsehen. Beim 97:70 bereitet vor allem die Entwicklung im Spielverlauf große Sorgen. Viele Schlüsselspieler wirken zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison gehemmt.  

 

Diesen Auftakt hatten sich die Knights anders vorgestellt. Nach einer wechselhaften Vorbereitung sind die Kirchheimer Ritter mit zwei deutlichen Niederlagen in die BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2021/2022 gestartet. Zum Auswärtsspiel in Karlsruhe kehrten Head Coach Igor Perovic und Luka Kamber wieder zur Mannschaft zurück. Und die Knights legten einen tollen Start hin. Ambitioniert, aggressiv, teamorientiert. Vieles am Auftreten der Kirchheimer deutete auf eine positive Entwicklung im Vergleich zum ersten Spieltag hin. Die beiden Youngster Aleksa Bulajic und Andi Nicklaus erhielten früh ihre Chance und wussten mit beherztem Einsatz zu überzeugen. Sie leisteten einen wesentlichen Beitrag zur 25:16 Führung zur Viertelpause. Auch in den folgenden Minuten bestimmten die Gäste aus Kirchheim das Spielgeschehen und die mitgereisten Fans sorgten für Heimspielstimmung in der neuen Arena der Lions. Doch mit zunehmender Spieldauer fiel es den Schwaben schwer zu erfolgreichen Korbabschlüssen zu kommen. Perovic musste wechseln und die beiden US-Guards Stewart und Dubose, der früh mit zwei Fouls auf der Bank Platz nehmen musste, fanden nicht mehr zu ihrem Rhythmus. Der Druck der Karlsruher nahm zu, die nun Punkt für Punkt den Rückstand aufholten, egalisierten und letztlich in Führung gingen. Der Pausenpfiff rettete angeschlagene Ritter in die Kabine. Doch wer nun ein Aufbäumen erwartet hatte wurde schnell enttäuscht. Karlsruhe blieb dominant und bei den Teckstädtern reihte sich Fehler an Fehler. In der Offensive ging nun nahezu nichts mehr und auch die Defensive löste sich in ihre Einzelteile auf. Tim Koch zog sich bei einem Zusammenprall eine Hornhautverletzung am Auge zu und musste nach dem Spiel in der Augenklinik behandelt werden. Er wird wohl für einige Tage nicht zur Verfügung stehen. Beim Zwischenstand von 71:52 nach drei gespielten Vierteln gab es nur wenige Anzeichen, die den Glauben an ein Comeback aufrechterhielten. Nachdem auch die letzten Versuche nochmals ranzukommen scheiterten, gab Perovic der jungen Garde Spielzeit und die Chance Erfahrungen zu sammeln. „Die Situation ist nicht wie in den vergangenen Jahren. Insbesondere die Einstellung, der Umgang mit Drucksituationen und die Mentalität unserer vermeintlichen Leistungsträger, gibt uns Grund zur Besorgnis und wir werden darauf reagieren. Das hat uns dieses Spiel schonungslos klar gemacht,“ erklärte Knights Geschäftsführer Chris Schmidt. Bereits am Sonntag fanden die ersten Aufarbeitungsgespräche statt. Am kommenden Samstag erwarten die Kirchheimer das Spitzenteam aus Jena, die mit zwei souveränen Siegen in die Saison gestartet sind.

 

Es spielten:

Dubose (5 Punkte), Stewart (3), Kamber (7), Fischer (1), Pierce (7), Bulajic (14), Strickland (3), Koch (6), Nicklaus (4), Pape (7), Starkey (11), Jonah (2)

 

Foto: Tanja Spindler

Deja Vu für Kirchheims Zweitligabasketballer. Wie in den vergangenen Jahren geht der Saisonstart komplett daneben. Nach der Auftaktniederlage gegen Tübingen, haben die Korbjäger auch am zweiten Spieltag gegen Karlsruhe das Nachsehen. Beim 97:70 bereitet vor allem die Entwicklung im Spielverlauf große Sorgen. Viele Schlüsselspieler wirken zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison gehemmt.  

 

Diesen Auftakt hatten sich die Knights anders vorgestellt. Nach einer wechselhaften Vorbereitung sind die Kirchheimer Ritter mit zwei deutlichen Niederlagen in die BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2021/2022 gestartet. Zum Auswärtsspiel in Karlsruhe kehrten Head Coach Igor Perovic und Luka Kamber wieder zur Mannschaft zurück. Und die Knights legten einen tollen Start hin. Ambitioniert, aggressiv, teamorientiert. Vieles am Auftreten der Kirchheimer deutete auf eine positive Entwicklung im Vergleich zum ersten Spieltag hin. Die beiden Youngster Aleksa Bulajic und Andi Nicklaus erhielten früh ihre Chance und wussten mit beherztem Einsatz zu überzeugen. Sie leisteten einen wesentlichen Beitrag zur 25:16 Führung zur Viertelpause. Auch in den folgenden Minuten bestimmten die Gäste aus Kirchheim das Spielgeschehen und die mitgereisten Fans sorgten für Heimspielstimmung in der neuen Arena der Lions. Doch mit zunehmender Spieldauer fiel es den Schwaben schwer zu erfolgreichen Korbabschlüssen zu kommen. Perovic musste wechseln und die beiden US-Guards Stewart und Dubose, der früh mit zwei Fouls auf der Bank Platz nehmen musste, fanden nicht mehr zu ihrem Rhythmus. Der Druck der Karlsruher nahm zu, die nun Punkt für Punkt den Rückstand aufholten, egalisierten und letztlich in Führung gingen. Der Pausenpfiff rettete angeschlagene Ritter in die Kabine. Doch wer nun ein Aufbäumen erwartet hatte wurde schnell enttäuscht. Karlsruhe blieb dominant und bei den Teckstädtern reihte sich Fehler an Fehler. In der Offensive ging nun nahezu nichts mehr und auch die Defensive löste sich in ihre Einzelteile auf. Tim Koch zog sich bei einem Zusammenprall eine Hornhautverletzung am Auge zu und musste nach dem Spiel in der Augenklinik behandelt werden. Er wird wohl für einige Tage nicht zur Verfügung stehen. Beim Zwischenstand von 71:52 nach drei gespielten Vierteln gab es nur wenige Anzeichen, die den Glauben an ein Comeback aufrechterhielten. Nachdem auch die letzten Versuche nochmals ranzukommen scheiterten, gab Perovic der jungen Garde Spielzeit und die Chance Erfahrungen zu sammeln. „Die Situation ist nicht wie in den vergangenen Jahren. Insbesondere die Einstellung, der Umgang mit Drucksituationen und die Mentalität unserer vermeintlichen Leistungsträger, gibt uns Grund zur Besorgnis und wir werden darauf reagieren. Das hat uns dieses Spiel schonungslos klar gemacht,“ erklärte Knights Geschäftsführer Chris Schmidt. Bereits am Sonntag fanden die ersten Aufarbeitungsgespräche statt. Am kommenden Samstag erwarten die Kirchheimer das Spitzenteam aus Jena, die mit zwei souveränen Siegen in die Saison gestartet sind.

 

Es spielten:

Dubose (5 Punkte), Stewart (3), Kamber (7), Fischer (1), Pierce (7), Bulajic (14), Strickland (3), Koch (6), Nicklaus (4), Pape (7), Starkey (11), Jonah (2)

 

Foto: Tanja Spindler


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    Knights kassieren Abreibung

    26.09.2021

    Deja Vu für Kirchheims Zweitligabasketballer. Wie in den vergangenen Jahren geht der Saisonstart komplett daneben. Nach der Auftaktniederlage gegen Tübingen, haben die Korbjäger auch am zweiten Spieltag gegen Karlsruhe das Nachsehen. Beim 97:70 bereitet vor allem die Entwicklung im Spielverlauf große Sorgen. Viele Schlüsselspieler wirken zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison gehemmt.  

     

    Diesen Auftakt hatten sich die Knights anders vorgestellt. Nach einer wechselhaften Vorbereitung sind die Kirchheimer Ritter mit zwei deutlichen Niederlagen in die BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2021/2022 gestartet. Zum Auswärtsspiel in Karlsruhe kehrten Head Coach Igor Perovic und Luka Kamber wieder zur Mannschaft zurück. Und die Knights legten einen tollen Start hin. Ambitioniert, aggressiv, teamorientiert. Vieles am Auftreten der Kirchheimer deutete auf eine positive Entwicklung im Vergleich zum ersten Spieltag hin. Die beiden Youngster Aleksa Bulajic und Andi Nicklaus erhielten früh ihre Chance und wussten mit beherztem Einsatz zu überzeugen. Sie leisteten einen wesentlichen Beitrag zur 25:16 Führung zur Viertelpause. Auch in den folgenden Minuten bestimmten die Gäste aus Kirchheim das Spielgeschehen und die mitgereisten Fans sorgten für Heimspielstimmung in der neuen Arena der Lions. Doch mit zunehmender Spieldauer fiel es den Schwaben schwer zu erfolgreichen Korbabschlüssen zu kommen. Perovic musste wechseln und die beiden US-Guards Stewart und Dubose, der früh mit zwei Fouls auf der Bank Platz nehmen musste, fanden nicht mehr zu ihrem Rhythmus. Der Druck der Karlsruher nahm zu, die nun Punkt für Punkt den Rückstand aufholten, egalisierten und letztlich in Führung gingen. Der Pausenpfiff rettete angeschlagene Ritter in die Kabine. Doch wer nun ein Aufbäumen erwartet hatte wurde schnell enttäuscht. Karlsruhe blieb dominant und bei den Teckstädtern reihte sich Fehler an Fehler. In der Offensive ging nun nahezu nichts mehr und auch die Defensive löste sich in ihre Einzelteile auf. Tim Koch zog sich bei einem Zusammenprall eine Hornhautverletzung am Auge zu und musste nach dem Spiel in der Augenklinik behandelt werden. Er wird wohl für einige Tage nicht zur Verfügung stehen. Beim Zwischenstand von 71:52 nach drei gespielten Vierteln gab es nur wenige Anzeichen, die den Glauben an ein Comeback aufrechterhielten. Nachdem auch die letzten Versuche nochmals ranzukommen scheiterten, gab Perovic der jungen Garde Spielzeit und die Chance Erfahrungen zu sammeln. „Die Situation ist nicht wie in den vergangenen Jahren. Insbesondere die Einstellung, der Umgang mit Drucksituationen und die Mentalität unserer vermeintlichen Leistungsträger, gibt uns Grund zur Besorgnis und wir werden darauf reagieren. Das hat uns dieses Spiel schonungslos klar gemacht,“ erklärte Knights Geschäftsführer Chris Schmidt. Bereits am Sonntag fanden die ersten Aufarbeitungsgespräche statt. Am kommenden Samstag erwarten die Kirchheimer das Spitzenteam aus Jena, die mit zwei souveränen Siegen in die Saison gestartet sind.

     

    Es spielten:

    Dubose (5 Punkte), Stewart (3), Kamber (7), Fischer (1), Pierce (7), Bulajic (14), Strickland (3), Koch (6), Nicklaus (4), Pape (7), Starkey (11), Jonah (2)

     

    Foto: Tanja Spindler

    Deja Vu für Kirchheims Zweitligabasketballer. Wie in den vergangenen Jahren geht der Saisonstart komplett daneben. Nach der Auftaktniederlage gegen Tübingen, haben die Korbjäger auch am zweiten Spieltag gegen Karlsruhe das Nachsehen. Beim 97:70 bereitet vor allem die Entwicklung im Spielverlauf große Sorgen. Viele Schlüsselspieler wirken zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison gehemmt.  

     

    Diesen Auftakt hatten sich die Knights anders vorgestellt. Nach einer wechselhaften Vorbereitung sind die Kirchheimer Ritter mit zwei deutlichen Niederlagen in die BARMER 2. Basketball Bundesliga Saison 2021/2022 gestartet. Zum Auswärtsspiel in Karlsruhe kehrten Head Coach Igor Perovic und Luka Kamber wieder zur Mannschaft zurück. Und die Knights legten einen tollen Start hin. Ambitioniert, aggressiv, teamorientiert. Vieles am Auftreten der Kirchheimer deutete auf eine positive Entwicklung im Vergleich zum ersten Spieltag hin. Die beiden Youngster Aleksa Bulajic und Andi Nicklaus erhielten früh ihre Chance und wussten mit beherztem Einsatz zu überzeugen. Sie leisteten einen wesentlichen Beitrag zur 25:16 Führung zur Viertelpause. Auch in den folgenden Minuten bestimmten die Gäste aus Kirchheim das Spielgeschehen und die mitgereisten Fans sorgten für Heimspielstimmung in der neuen Arena der Lions. Doch mit zunehmender Spieldauer fiel es den Schwaben schwer zu erfolgreichen Korbabschlüssen zu kommen. Perovic musste wechseln und die beiden US-Guards Stewart und Dubose, der früh mit zwei Fouls auf der Bank Platz nehmen musste, fanden nicht mehr zu ihrem Rhythmus. Der Druck der Karlsruher nahm zu, die nun Punkt für Punkt den Rückstand aufholten, egalisierten und letztlich in Führung gingen. Der Pausenpfiff rettete angeschlagene Ritter in die Kabine. Doch wer nun ein Aufbäumen erwartet hatte wurde schnell enttäuscht. Karlsruhe blieb dominant und bei den Teckstädtern reihte sich Fehler an Fehler. In der Offensive ging nun nahezu nichts mehr und auch die Defensive löste sich in ihre Einzelteile auf. Tim Koch zog sich bei einem Zusammenprall eine Hornhautverletzung am Auge zu und musste nach dem Spiel in der Augenklinik behandelt werden. Er wird wohl für einige Tage nicht zur Verfügung stehen. Beim Zwischenstand von 71:52 nach drei gespielten Vierteln gab es nur wenige Anzeichen, die den Glauben an ein Comeback aufrechterhielten. Nachdem auch die letzten Versuche nochmals ranzukommen scheiterten, gab Perovic der jungen Garde Spielzeit und die Chance Erfahrungen zu sammeln. „Die Situation ist nicht wie in den vergangenen Jahren. Insbesondere die Einstellung, der Umgang mit Drucksituationen und die Mentalität unserer vermeintlichen Leistungsträger, gibt uns Grund zur Besorgnis und wir werden darauf reagieren. Das hat uns dieses Spiel schonungslos klar gemacht,“ erklärte Knights Geschäftsführer Chris Schmidt. Bereits am Sonntag fanden die ersten Aufarbeitungsgespräche statt. Am kommenden Samstag erwarten die Kirchheimer das Spitzenteam aus Jena, die mit zwei souveränen Siegen in die Saison gestartet sind.

     

    Es spielten:

    Dubose (5 Punkte), Stewart (3), Kamber (7), Fischer (1), Pierce (7), Bulajic (14), Strickland (3), Koch (6), Nicklaus (4), Pape (7), Starkey (11), Jonah (2)

     

    Foto: Tanja Spindler