Deutliche Niederlage für Kirchheimer Ritter

03.10.2021

Auch im zweiten Heimspiel der Saison 2021/22 mussten Kirchheims Zweitligabasketballer eine deutliche Niederlage einstecken. Beim 89:58 hatten die Korbjäger letztlich keine Chance. Bei seinem Debut stach Besnik Bekteshi mit 16 Punkten heraus und wurde Topscorer seiner Mannschaft. Es liegt viel Arbeit vor den Rittern.

 

Den ersten Dämpfer gab es bereits vor Spielbeginn. Neuzugang Jonathon Williams musste auf der Bank Platz nehmen. Die Arbeitserlaubnis für den US-Amerikaner war trotz frühzeitiger Beantragung nicht rechtzeitig angekommen und so musste der Forward sein Debut für die Ritter verschieben. Neben ihm nahmen zudem Karlo Miksic, der sich noch im Aufbautraining befindet, und Tim Koch, der sich gegen Karlsruhe einen Riss in der Hornhaut zugezogen hatte, Platz und verfolgten das Spielgeschehen von der Seitenlinie aus. Der Start gelang und schnell gingen die Hausherren in Führung. Beim Stand von 20:14 für die Kirchheimer musste das Spiel aufgrund technischer Probleme mit der Anzeigetafel für einige Minuten unterbrochen werden. Im Anschluss daran hielten die Knights weiter gut mit. Acht Punkte in Serie der Jenaer kurz vor der Viertelpause sorgten jedoch für den 23:21 Rückstand aus Kirchheimer Sicht. Wie in den beiden Spielen zuvor sollte dieser Zwischenlauf den Anfang vom Ende darstellen. Jena war nun im Spiel angekommen und übernahm das physische Kommando über das Spiel. Die Teckstädter versuchten insbesondere in Person von Besnik Bekteshi und Till Pape dagegen zu halten, aber Jena war nun abgezockter, schneller, physischer, selbstbewusster. Zur Halbzeit stand es bereits 47:37. Im dritten Viertel übernahmen dann die Defensivreihen. Auf beiden Seiten wollte nicht mehr viel fallen und so bot sich den Zuschauern ein Abnutzungskampf, bei dem die Jenaer auf ihre volle Teamstärke zurückgreifen konnten und den Rittern mit den drei verletzten Spielern wichtige Angriffsoptionen sichtbar fehlten. Im Schlussviertel ließen dann bei den gebeutelten Hausherren die Kräfte sichtlich nach und Jena dominierte nach Belieben. „Zuallererst muss ich mich bei unseren Zuschauern für die bisher gespielten Spiele entschuldigen. Das ist inakzeptabel und wir werden alles unternehmen um die Situation zu verändern. Wir haben ein Problem mit der mentalen und körperlichen Schwäche. Ja uns haben entscheidende Spieler gefehlt, aber das verändert nicht unsere Enttäuschung über das Niveau der Physis mit dem einige unserer Spieler auftreten,“ sagte Knights Coach Igor Perovic nach Spielende. Für die Schwaben geht es am kommenden Wochenende nach Vechta. Der Bundesligaabsteiger hat mit ähnlichen Problemen zum Saisonbeginn zu kämpfen. Die Ritter hoffen, dass Jon Williams und Tim Koch in Vechta eingesetzt werden können.

 

Kader der Knights: Miksic, Williams, Pape, Koch, Bekteshi, Starkey, Jonah, Fischer, Nicklaus, Kamber, Bulajic, Pierce

 

Foto: Tanja Spindler


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    Deutliche Niederlage für Kirchheimer Ritter

    03.10.2021

    Auch im zweiten Heimspiel der Saison 2021/22 mussten Kirchheims Zweitligabasketballer eine deutliche Niederlage einstecken. Beim 89:58 hatten die Korbjäger letztlich keine Chance. Bei seinem Debut stach Besnik Bekteshi mit 16 Punkten heraus und wurde Topscorer seiner Mannschaft. Es liegt viel Arbeit vor den Rittern.

     

    Den ersten Dämpfer gab es bereits vor Spielbeginn. Neuzugang Jonathon Williams musste auf der Bank Platz nehmen. Die Arbeitserlaubnis für den US-Amerikaner war trotz frühzeitiger Beantragung nicht rechtzeitig angekommen und so musste der Forward sein Debut für die Ritter verschieben. Neben ihm nahmen zudem Karlo Miksic, der sich noch im Aufbautraining befindet, und Tim Koch, der sich gegen Karlsruhe einen Riss in der Hornhaut zugezogen hatte, Platz und verfolgten das Spielgeschehen von der Seitenlinie aus. Der Start gelang und schnell gingen die Hausherren in Führung. Beim Stand von 20:14 für die Kirchheimer musste das Spiel aufgrund technischer Probleme mit der Anzeigetafel für einige Minuten unterbrochen werden. Im Anschluss daran hielten die Knights weiter gut mit. Acht Punkte in Serie der Jenaer kurz vor der Viertelpause sorgten jedoch für den 23:21 Rückstand aus Kirchheimer Sicht. Wie in den beiden Spielen zuvor sollte dieser Zwischenlauf den Anfang vom Ende darstellen. Jena war nun im Spiel angekommen und übernahm das physische Kommando über das Spiel. Die Teckstädter versuchten insbesondere in Person von Besnik Bekteshi und Till Pape dagegen zu halten, aber Jena war nun abgezockter, schneller, physischer, selbstbewusster. Zur Halbzeit stand es bereits 47:37. Im dritten Viertel übernahmen dann die Defensivreihen. Auf beiden Seiten wollte nicht mehr viel fallen und so bot sich den Zuschauern ein Abnutzungskampf, bei dem die Jenaer auf ihre volle Teamstärke zurückgreifen konnten und den Rittern mit den drei verletzten Spielern wichtige Angriffsoptionen sichtbar fehlten. Im Schlussviertel ließen dann bei den gebeutelten Hausherren die Kräfte sichtlich nach und Jena dominierte nach Belieben. „Zuallererst muss ich mich bei unseren Zuschauern für die bisher gespielten Spiele entschuldigen. Das ist inakzeptabel und wir werden alles unternehmen um die Situation zu verändern. Wir haben ein Problem mit der mentalen und körperlichen Schwäche. Ja uns haben entscheidende Spieler gefehlt, aber das verändert nicht unsere Enttäuschung über das Niveau der Physis mit dem einige unserer Spieler auftreten,“ sagte Knights Coach Igor Perovic nach Spielende. Für die Schwaben geht es am kommenden Wochenende nach Vechta. Der Bundesligaabsteiger hat mit ähnlichen Problemen zum Saisonbeginn zu kämpfen. Die Ritter hoffen, dass Jon Williams und Tim Koch in Vechta eingesetzt werden können.

     

    Kader der Knights: Miksic, Williams, Pape, Koch, Bekteshi, Starkey, Jonah, Fischer, Nicklaus, Kamber, Bulajic, Pierce

     

    Foto: Tanja Spindler