Julius Wolf wird in der kommenden Saison 2026/2027 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga für die Kirchheim Knights auflaufen. Der 33-jährige wechselt von Ligakonkurrent Nürnberg unter die Teck und soll dem jungen Team Erfahrung und Routine bringen.
Schon seit vielen Jahren kennen Kirchheims Basketballfans Julius Wolf als Gegner in der Sporthalle Stadtmitte. Unter anderem für Jena und Nürnberg absolvierte der Forward viele Spiele in der Sporthalle Stadtmitte. Nun kommen auf diese Spiele noch einige mehr dazu, den Wolf wird zur kommenden Saison das gelbe Trikot der Knights überstreifen. „Wir waren früh mit Julius in Kontakt. Die Familie seiner Frau lebt in Stuttgart und sie wollten näher zur Familie ziehen, daher hat sich das gut angeboten. Wir haben uns oft ausgetauscht und sind überzeugt davon, dass die Kombination sehr gut passt,“ so Sportchef Chris Schmidt. In der vergangenen Saison erzielte Wolf 9,1 Punkte und 4,4 Rebounds in knapp 21 Minuten pro Partie.
Auch er wird Mitte August mit dem neuen Team in die Vorbereitung starten, den Sommer aber bereits in Kirchheim verbringen und etwas früher mit dem Training starten. „Ich möchte der Mannschaft nächstes Jahr mit meiner Erfahrung helfen, so viele Spiele wie möglich zu gewinnen. Außerdem freue ich mich unter Igor zu spielen und auf die Stimmung in der SHSM! Kirchheim hat ein klares Konzept, welches seit Jahren erfolgreich ist und vergangene Saison zurecht mit der Vizemeisterschaft gekrönt wurde,“ so der zukünftige neue Ritter.
Der 2,05m große Forward wurde an der Urspringschule in Ehingen ausgebildet und fand dann seinen Weg unter anderem zu den aufstiegsambitionierten Teams aus Jena und Vechta, sowie die vergangenen Jahre in Nürnberg. Seine große Stärke ist der hochprozentige Distanzwurf, das Spielverständnis und sehr gute Passfähigkeiten. „Julius bringt viel von dem mit was wir für die Position gesucht haben. Er spielt sehr ruhig, abgezockt, bringt viel Erfahrung mit und seine Wurfgefahr, sowie die Möglichkeit Angriffe über ihn zu initiieren geben uns neue Optionen,“ sagte Knights Head Coach Igor Perovic.
Foto: Nina Sander / Bozic Knights
